Die BUHLMANN GRUPPE mit Hauptsitz in Bremen hat eine klassische Speicherumgebung durch ein virtuelles SAN auf Basis der Storage-Hypervisor-Technologie von DataCore ersetzt.  SANsymphony-V integriert neben herkömmlichen SAS-Platten SSD-Karten von Fusion-io und nutzt diese durch Auto-Tiering optimal. Physische und virtuelle Server unter VMware und eine Anwendungsumgebung mit der ERP-Software Navision, Microsoft Exchange, SQL und SharePoint laufen ausfallsicher und schneller.

Die zentrale IT mit knapp 550 Computerarbeitsplätzen für die Bereiche Sales, Administration und Logistics wird in der Firmenzentrale in Bremen von einem 17-köpfigen IT-Team administriert. 

BUHLMANN GRUPPE

  • 700 Mitarbeiter
  • 26 internationale Standorte

Die BUHLMANN GRUPPE ist ein Premium-Handelshaus für Stahlrohre, Rohrverbindungsteile und Zubehör auf der ganzen Welt. Sie zeichnet sich durch Qualität und globalen Service aus. Das mehr als 55.000 Tonnen schwere Lagersortiment erstreckt sich über neun Lagerstandorte. Seit der Gründung 1945 verändert sich das Unternehmen stetig. Mittlerweile sind mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 17 Länder beschäftigt.

Hochverfügbarkeit und Performance zum Mittelstandspreis

In der zentralen IT nutzte BUHLMANN für knapp 30 physische Server, darunter sieben VMware ESX-Server, zwei SAN-Systeme mit rund 40 Terabyte Kapazität. Diese wurden aus Gründen der Hochverfügbarkeit zunächst gespiegelt genutzt, der Spiegel wurde jedoch später mangels Kapazität aufgehoben. In der wachsenden IT-Umgebung entsprach die Performance nicht mehr den BUHLMANN Anforderungen, obwohl sie mit 300 Spindeln besetzt war. Auch die feste Zuordnung von LUNs an einen Host war nicht mehr zeitgemäß.

„Ein schnelles Reagieren der IT auf Veränderungen in der Unternehmensstruktur wird immer wichtiger. Hier ist ein Storage-System gefragt, das flexibel angepasst und erweitert werden kann“, konstatiert Marco Niebur, Director IT bei der BUHLMANN GRUPPE. Gleichzeitig schlossen die enormen Wartungskosten für das bestehende System eine Erweiterung von vornherein aus. „Wichtig sind für uns Hochverfügbarkeit und Performance zu einem Preis, der tragbar ist. Da sich unsere IT-Landschaft analog zum Firmenwachstum ständig weiterentwickelt, suchten wir außerdem nach einer flexiblen und herstellerunabhängigen Lösung, die wir schließlich mit DataCore gefunden haben.“ 

Zuvor wurden die unterschiedlichsten Storage-Systeme namhafter Hersteller intensiv auf Herz und Nieren getestet. Darunter die Lösung mit dem Storage- Hypervisor SANsymphony-V von DataCore, die von pco als IT-Dienstleister der Buhlmann GRUPPE eingebracht wurde. Der mittelstandsorientierte Full-Service Anbieter für ganzheitliche IT-Lösungen hat seine Kernkompetenzen insbesondere in den Bereichen Networking, Application Delivery und Virtualisierung und berät Kunden mit seiner langjährigen Erfahrung und Experten-Know-how bei Virtualisierungsprojekten.

Marco Niebur

Wir haben uns aufgrund der Flexibilität, Hardwareunabhängkeit und dem guten Preis-/Leistungsverhältnis für die DataCore-Lösung entschieden. Zwar bieten mittlerweile fast alle großen Hersteller Storage-Systeme mit Virtualisierungsschicht an, aber dann hätten wir uns in die Abhängigkeit zu einem Storage-Hersteller begeben. Das war für uns keine wirkliche Alternative

Marco Niebur, Director IT bei der BUHLMANN GRUPPE

Der DataCore Storage-Hypervisor SANsymphony-V zentralisiert, verwaltet und optimiert die Nutzung heterogener Speichergeräte unabhängig von Preis, Performance, Modell oder Hersteller der Hardware und integriert dabei unterschiedlichste Festplattentechnologien inklusive SSD. Durch eine redundante Typologie aus Standardhardware und die integrierte, geräteübergreifende sowie synchrone Spiegelung mit Autofailover wird Hochverfügbarkeit hergestellt. Die Virtualisierungssoftware erhöht den Nutzwert von Speicherressourcen weiter durch SAN-Features wie dynamische Provisionierung, Auto- Tiering, Replikation, Continuous Data Protection (CDP) und Performance-Beschleunigung durch Caching.

Gemeinsam mit den Virtualisierungsexperten der pco wurde das komplette DataCore-System innerhalb von zwei Tagen konfiguriert, installiert und in die Infrastruktur mit EMC-Switchen integriert. „Die pco hat uns mit ihrer Erfahrung mit DataCore und der Virtualisierung bei der Planung und Durchführung des Projekts kompetent und aktiv unterstützt. Das war die Grundlage für eine problemlose Inbetriebnahme und den reibungslosen Weiterbetrieb bis heute. Der Support, den wir bislang nur für kleinere Anfragen in Anspruch genommen haben, funktioniert einwandfrei“, lobt Marco Niebur seinen Dienstleister.

Fusion-io im SANsymphony-V-Pool

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„Um Hochverfügbarkeit und hohe Performance-Anforderungen wirtschaftlich umzusetzen, nutzen wir die Fusion-io-Karten mit den Features von SANsymphony-V. Spiegelung und Autofailover sorgen für Hochverfügbarkeit. Durch das Thin-Provisioning werden Kapazitäten frei, die wir flexibel einsetzen können und somit nicht brachliegen. Die gesamte Reservekapazität kann deutlich niedriger angesetzt werden, wodurch wir Kosten einsparen. Durch das Auto-Tiering werden die teureren, schnellen Plattenbereiche effektiver auf alle LUNs verteilt, so dass diese ebenfalls deutlich kleiner dimensioniert werden können“, erklärt Marco Niebur.

Turbo für Tier 1-Applikationen

Nach erfolgreicher Installation und Testläufen wurde die Migration der physischen und virtuellen Server in das DataCore-SAN vollzogen. 

„Die Responsezeiten unserer geschäftskritischen Tier 1-Applikationen haben sich erheblich verbessert, teilweise hat sich die Performance durch den Einsatz von DataCore und Fusion-io sogar verdoppelt“, betont Marco Niebur.

Auch neue Storage-Anforderungen können dank höherer Leistung und Verfügbarkeit in Kombination mit dem Storage-Hypervisor schnell und flexibel umgesetzt werden: „Die Handhabung von SANsymphony-V ist sehr einfach; binnen weniger Minuten können virtuelle Server mit neuem Storage hochverfügbar und hochperformant versorgt werden. Bei neuen physikalischen Servern dauert es etwas länger, die Handhabung ist aber problemlos. Ausfälle hatten wir bislang keine zu verzeichnen.“

Realisierte Kosteneinsparungen

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Neben den Vorteilen in Hinblick auf Funktionalität und Perfomance schätzt man bei der BUHLMANN GRUPPE einen weiteren Aspekt – den der Kostenersparnis. „Die Unabhängigkeit von Storage-Herstellern, die höhere Auslastung der Hardware und das schnellere Reagieren auf Unternehmensanforderungen spart uns heute und in Zukunft Zeit und Geld. Schon bei der Anschaffung haben wir im Vergleich zu einer klassischen SAN-Lösung 50 Prozent Kosten gespart“, freut sich der Director IT der BUHLMANN GRUPPE.

Projektleistungen von pco für BUHLMANN

  1. Analyse der vorhandenen Server und Storage Systeme
  2. Planung, Design und Konzeption der Zielinfrastruktur unter Berücksichtigung vorgegebener Performance Indikatoren
  3. Beschaffung und Installation der Infrastruktur
  4. Infrastruktur Konfiguration und Bereitstellung der virtuellen Serversysteme
  5. Projektmanagement und Koordination mit weiteren flankierenden Projekten
  6. Migration der Daten und virtuellen Systeme

Ihr Ansprechpartner zu diesem Thema:

Stefan Schneider

Stefan Schneider

Geschäftsführer

Tel.: 0541 605 1500

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