Windows Virtual Desktop

Und was Sie schon immer wissen wollten.

Unter dem Begriff Windows Virtual Desktop geistert seit geraumer Zeit ein neuer Service durch die Medien, der einen starken Einfluss auf die zukünftige Arbeitsweise vieler Kunden haben wird. Aber was steckt nun wirklich hinter dem neuen Dienst aus dem Hause Microsoft und in welchen Use-Cases kann er sinnvoll eingesetzt werden? Wir wollen Licht ins Dunkle bringen und aufzeigen, welche Erweiterungsmöglichkeiten optional genutzt werden können.

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14. Oktober 2020
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Cloud & Modern Workplace
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Tim Gravemann

Was ist eigentlich Windows Virtual Desktop?

Der Name ist Programm! Mit Windows Virtual Desktop – oder auch kurz WVD – beschreibt Microsoft einen cloudbasierten Dienst zur Bereitstellung von virtuellen Desktop Systemen. Die zugrundeliegende Infrastruktur läuft hierbei in den weltweit von Microsoft betriebenen Azure Rechenzentren und schafft hierdurch für Kunden die gewünschte Flexibilität. Doch was ist das Besondere? Virtuelle Desktops auszurollen ist nichts neues, allerdings wird ein kleines Detail übersehen:

Mit Windows Virtual Desktop ist es nun möglich ein Client-Betriebssystem in Form von Windows 7 oder Windows 10 für Mehrfachsitzungen bereitzustellen. Eine solche Funktion war bis zu dem Zeitpunkt immer nur den „sperrigen“ Windows Server Betriebssystemen vorenthalten.

Benefits Windows Virtual Desktop

Somit profitieren Kunden von den Vorteilen, die Ihnen ein reines Client-Betriebssystem bietet. Dazu gehören unter anderem kürzere Release-Zyklen, die bessere Unterstützung für Anwendungen, eine gewohnte Benutzeroberfläche und die nahtlose Integration in die Microsoft 365 Welt. Hierdurch profitiert der virtuelle Desktop von weiteren Microsoft 365 Applikationen und erweiterten Sicherheitsfunktionen.

Neben den Vorteilen neuer Applikationen und Services gibt es weiterhin Unternehmen, die aus unterschiedlichen Gründen auf den Einsatz von Windows 7 angewiesen sind. Mit WVD kann ein Windows 7 Desktop auch über das Support-Ende (14.01.2020) betrieben werden und Kunden erhalten weitere drei Jahre Support inklusive aller relevanten Sicherheits-Updates. Hierdurch schaffen sich Unternehmen etwas mehr Luft bei der Migration der bestehenden Windows 7 Infrastruktur.

Work-Life-Flow

„Work-Life-Flow“ beschreibt bei Microsoft die neue Arbeitswelt. Hierbei wird ein großer Fokus auf flexible Arbeitsmodelle gelegt, die neben Cloud-Diensten vor allem durch den Einsatz von virtuellen Desktoplösungen gefördert werden. Durch die Basis Azure profitieren Kunden nicht nur von global verteilten Rechenzentren, sondern auch von einer nutzungsgerechten Abrechnung – nur wenn der Mitarbeiter angemeldet ist und seinen Desktop bzw. seine Applikation nutzt, wird bezahlt. Selbstverständlich wird dem Motto auch bei dem Zugriff auf die Desktops Rechnung getragen – jedes gängige Gerät wird via App unterstützt oder Mitarbeiter greifen einfach über einen HTML 5 Internet Browser auf die Infrastruktur zu.

Alt vs. Neu oder „Alter Wein in neuen Schläuchen“

Das zugrundeliegende Prinzip ist sicherlich nichts neues und hat sich in unterschiedlichen Unternehmen sowie Branchen bereits bewährt: Mittels eines leistungsschwachen Terminals wird auf einen zentralen Server zugegriffen. Meistens handelt es sich um sehr gut ausgestattete und umfangreiche Server-Installationen, damit die Terminals ein Abbild der gewünschten Applikation darstellen können. Hohe Investitionen wurden somit nicht mehr in die Endgeräte, sondern vielmehr in teure und hochverfügbare Server-Systeme getätigt.

Die Vorteile für die IT-Verantwortlichen liegen auf der Hand – wartungsarme und leicht zu administrierenden Clients sorgen für eine Entlastung des gut bezahlten IT-Personals, welches sich nun federführend um die Verwaltung der zentralen Server und der Applikationen kümmern kann. Durch den wachsenden Ausbau der Internet Bandbreiten – unter anderem auch bei den meisten Benutzern im Homeoffice – ist es kaum verwunderlich, dass sich dieses Konzept wachsender Beliebtheit erfreut. Mittels dieser Technologie können Ihre Mitarbeiter den Arbeitsplatz überall mitnehmen.

Mit dem Einzug von WVD profitieren Kunden aber von einem ganz entscheidenden Vorteil: Der Microsoft Azure Plattform. Mussten Kunden damals noch hohe Investitionen in wartungsintensive Server-Landschaften tätigen und diese über einen längeren Zeitraum abschreiben, so schafft die Azure Plattform mit ihren Infrastruktur Diensten (IaaS) eine nutzungsgerechte
Abrechnung nach Bedarf.

Diese Kosten lassen sich als Betriebs- und Verwaltungskosten direkt bilanzieren und haben hierdurch einen anderen Einfluss auf die Liquidität vieler Unternehmen. Somit fallen die oben beschriebenen Investitionskosten für die Server weg, was WVD zu einer schlanken und gleichzeitig flexiblen Lösung für mittelständische Unternehmen macht.

Use Cases

Weitere Informationen und unterschiedliche Use Cases finden Sie in unserem Whitepaper "Windows Virtual Desktop" ab Seite 5. 

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Ansprechpartner

Tim Gravemann

Tim Gravemann

Business Development Manager

Cloud & Modern Workplace

Tel.: 0541 605 6756

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