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Unternehmen Anwendungsberichte
interlübke modernisiert WLAN-Infrastruktur (Januar 2010)
interlübke gehört zu Deutschlands Premium-Möbelherstellern. Das Familienunternehmen wurde 1937 als Hersteller hochwertiger Schlafraummöbel gegründet und erwirtschaftete 2007 mit 335 Mitarbeitern einen Umsatz von über 45 Millionen Euro.



interlübke arbeitet mit Exportpartnern in über 30 Ländern zusammen. Durch eine kontinuierliche Investition in neue Produkte und Fertigungsverfahren hat sich interlübke auf neue Märkte und Wachstum ausgerichtet. Heute stattet interlübke seine Kunden vor allem mit funktionalen, anspruchsvoll hergestellten und zeitlosen Wohn-, Ess-, Schlaf- und Arbeitszimmerprogrammen aus. Dabei stehen eine hohe Qualität in der Möbelfertigung sowie die Klarheit in Design und Formensprache im Mittelpunkt.


Die Herausforderung: Modernisierung der bestehenden WLAN-Lösung

interlübke stellt höchste Ansprüche an Qualität und gewährleistet eine fehlerfreie Herstellung und Lieferung der hochwertigen Möbelstücke. Um die Möbelfertigung an diesem Ziel auszurichten und jederzeit die beste Warengüte zu garantieren, benötigt interlübke eine lückenlos verfügbare Infrastruktur für eine sichere Datenübertragung, sodass Mitarbeiter zu jeder Zeit aktuelle Informationen über Aufträge, den Lieferstatus oder Bestellungen erhalten. Diese muss im gesamten Unternehmen – von der Verwaltung über das Lager bis hin zur Produktion – zuverlässig funktionieren.

Das bisher für die Datenübertragung genutzte Wireless LAN (WLAN) wurde diesen Ansprüchen nur teilweise gerecht, da das bestehende Kommunikationsnetzwerk veraltet und lückenhaft war. Die vorhandene WLAN-Technologie konnte nicht zentral verwaltet werden. Zudem ließ sich das Wireless-Netzwerk nicht flexibel erweitern, da die Hardware-Bestandteile nicht kompatibel zueinander waren. Zudem suchte Interlübke nach einem WLAN-System, das aktuelle Sicherheitsstandards problemlos erfüllt. Eine weitere Herausforderung vor der Einführung der neuen WLAN-Lösung war die Integrationsfähigkeit des drahtlosen Netzwerks. Interlübke nutzt Geräte verschiedener Hersteller für die mobile Datenerfassung im Unternehmen, die nahtlos in die WLAN-Infrastruktur eingebunden werden müssen. Darüber hinaus gehen die Arbeitsabläufe im Lager und in der Fertigung ineinander über, sodass ein flexibles Wechseln zwischen beiden Versorgungsbereichen ohne Unterbrechung bei der Datenübertragung erforderlich ist.

Die Lösung: WLAN-Infrastruktur nach aktuellen Sicherheitsstandards
interlübke entschied sich für ein Motorola WLAN-Netzwerk, das in Zusammenarbeit mit dem Partner pco implementiert wurde. Nach einer umfassenden Analyse der Prozesse und der vorhandenen Infrastruktur bei interlübke legte pco zunächst den Projektumfang fest und entwickelte ein Konzept für die Einführung der neuen WLAN-Lösung. In diesem Zusammenhang wurden die Schnittstellen für die Integration der neuen Infrastruktur in die bestehende Umgebung definiert. Außerdem erarbeitete der Motorola Partner ein WLAN-Designkonzept sowie eine Dokumentation für die Durchführung des Projektes. Als wichtige Bestandteile der neuen WLAN-Lösung nutzt interlübke die Access Ports AP300 und die Wireless Switches WS5100 von Motorola. Motorolas WLAN-Lösung ermöglicht hochverfügbare Netzwerkverbindungen nach aktuellen IEEE 802.11 a, b und g Standards. Die Wireless Switches fungieren als zentrale Verwaltungs- und Verbindungspunkte zwischen den mobilen Kommunikationsgeräten und der WLAN-Infrastruktur. Dabei unterstützt jeder Wireless Switch bis zu 48 Access Ports und 32 WLANs.

Sobald die Access Ports am Wireless Switch angeschlossen sind, lädt der Switch die notwendigen Daten automatisch und übernimmt die notwendigen Einstellungen der Access Ports. Alle Funktionen des Wireless-Systems werden zentral über den WS5100 verwaltet. Der WS5100 sorgt außerdem für einen unternehmensweiten Datenaustausch und Erreichbarkeit des Wireless Netzwerkes unter Einhaltung aktueller Sicherheitsstandards. Dazu verfügt der Wireless Switch unter anderem über ein integriertes Intrusion-Detection-System (IDS) zur Erkennung externer Angriffe und sorgt für ein IPSec-VPN-Sicherheitsprotokoll für eine geschützte Kommunikation über die verbundenen IP-Netze sowie einen gesicherten Zugang für Gäste. Zudem enthält der Wireless Switch zuverlässige Funktionen zur Ausfallsicherung.


Die Vorteile: Zentrale Verwaltung und flexible Erweiterung der WLAN-Infrastruktur ohne spezialisiertes Support-Know-how

Mit der neuen WLAN-Infrastruktur von Motorola und pco verfügt interlübke über eine moderne Lösung für eine jederzeit verfügbare, zuverlässige Datenübertragung im gesamten Unternehmen – von der Fertigung bis hin zum Lager. Da der Wireless Switch für eine automatische Konfiguration sorgt, müssen keine zusätzlichen Einstellungen mehr vor Ort vorgenommen werden. Auch ein weiteres Einstellen oder Verwalten der Access-Port-Systeme entfällt. Der AP300 lässt sich zentral und „remote“ über den Wireless Switch verwalten. Die angebundenen mobilen Geräte können zudem ohne speziell ausgebildete Netzwerktechniker problemlos installiert oder ausgetauscht werden. Auch eine Erweiterung um neue Hardware-Lösungen wie weitere Endgeräte ist flexibel möglich.

Da der AP300 über eine Virtual-AP-Technologie verfügt, kann jeder Access Port bis zu vier separate Wireless-Broadcast-Domains unterstützen und gleichzeitig unterschiedliche 802.11 a, b oder g Terminals versorgen. Die bei Interlübke eingesetzten mobilen Geräte unterschiedlicher Hersteller können dadurch effizienter verwaltet werden. Außerdem erreichen die durch WLAN übertragenen Funksignale nur die Empfänger und Terminals, für die sie vorgesehen sind. Dies reduziert den gesamten Netzwerkverkehr deutlich. Gleichzeitig erhöhen sich die Leistung der einzelnen Geräte sowie die Lebensdauer der eingesetzten Akkus. Ein weiterer wichtiger Vorteil der neuen WLAN-Lösung sind die umfangreichen Sicherheitsfunktionen, die lückenlos gegen externe Eingriffe über das Wireless Netzwerk schützen und Mitarbeitern und Gästen gleichermaßen eine sichere Nutzung ermöglichen.

„Durch unsere moderne, auf Motorola Technologie basierende WLAN-Infrastruktur, die in Zusammenarbeit mit pco eingeführt wurde, erhalten unsere Mitarbeiter jederzeit Zugriff auf wichtige Informationen und können Daten austauschen, auch wenn sie sich in verschiedenen Bereichen unseres Unternehmens bewegen. Zudem erhalten wir die zentrale Kontrolle über das gesamte WLAN-System“, erklärt Rüdiger Libor, IT-Leiter von interlübke. „Um die WLAN-Verwaltung noch weiter zu optimieren, planen wir die Einführung der RF Management Suite von Motorola. Damit können wir unsere Funktionen für Netzwerk- und Sicherheitskontrolle ausbauen und die Leistung unseres Wireless Netzwerks gezielter überwachen.“
 


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